memo AG feiert runden Geburtstag

Vor genau 30 Jahren startete die heutige memo AG als „memo – der Firmenausstatter für Umweltbewusste“ ins Versandhandelsgeschäft. Was damals mit einem kleinen Sortiment an umweltverträglichen Büroartikeln und Schreibwaren – vorwiegend aus „Umweltschutzpapier“ – ausschließlich für Gewerbekund*innen begann, ist heute ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen mit über 20.000 umwelt- und sozialverträglichen Produkten für Gewerbe- und Privatkund*innen. Bürobedarf und –möbel sowie Werbeartikel und weitere Alltagsprodukte bleiben ein wichtiger Bestandteil des Sortiments. Mittlerweile gehören aber auch Naturkosmetik, nachhaltige Textilien und energieeffiziente oder wiederaufbereitete Technik zum Produktportfolio der memo AG. Damals wie heute bietet das Unternehmen nachhaltige Alternativen zu konventionellen Produkten zu fairen Preisen an und will damit bewussten Konsum sowie verantwortungsvolles Verhalten in der Gesellschaft fördern.

Anpacken und Handeln

Seit der Gründung des Versandhandels vor 30 Jahren hat sich einiges getan: vom Umzug 1995 von Würzburg in ein eigenes Firmengebäude in Greußenheim im Landkreis Würzburg über die Umwandlung der GmbH in eine Aktiengesellschaft zur Beteiligung der Mitarbeitenden am Unternehmenserfolg bis hin zu drei Onlineshops für verschiedene Kundengruppen. Aber vor allem in ökologischer Hinsicht geht die memo AG immer wieder selbstbewusst eigene Wege und leistet dabei durchaus Pionierarbeit.

Zu den Meilensteinen zählt dabei die Einführung eines eigenen Mehrweg-Versandsystems, der „memo Box“, im Jahr 2009. Seitdem können sich Kund*innen ihre Bestellung ohne Aufpreis in den stabilen Behältern, die mittlerweile aus Recyclingkunststoff (Post Consumer) hergestellt werden, senden lassen. memo erspart damit der Umwelt aktuell nicht nur rund 37 Tonnen Versandkartonage, sondern zeigt auch, dass Mehrweg im (Online)Versand nicht erst seit gestern möglich ist.

Da die memo AG als Versandhandel auch Teil des Problems ist, das sich durch die Zustellung von Paketen vor allem in Städten und Ballungsräumen ergibt, hat sie auch an dieser Stelle eine Lösung gefunden, um die Umwelt- und die gesundheitliche Belastung vor allem der Anwohner*innen durch das erhöhte Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Seit 2016 wird die bestellte Ware in mittlerweile neun deutschen Städten auf der letzten Meile mit Elektro-Lastenrädern emissionsfrei, ohne Lärm und mit wenig Platzbedarf direkt zur Haustür gebracht. In ihrer „Heimatstadt“ Würzburg macht die memo AG darüber hinaus eine emissionsfreie Same Day-Lieferung möglich: Bestellungen, die bis 11 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag mit dem Elektroauto nach Würzburg gebracht und von dort aus mit Elektrolastenrädern des Radlogistik-Unternehmens „Radboten“ ausgeliefert. Da die „Betankung“ der Fahrzeuge mit Strom aus 100 % regenerativen Energien – u.a. an den eigenen Ladesäulen am Unternehmensstandort – erfolgt, entstehen keinerlei Treibhausgasemissionen.

Bis heute ist es der Anspruch der memo AG Produkte ins Sortiment aufzunehmen, die sich durch ihre nachhaltigen Eigenschaften auszeichnen. War die Auswahl dieser Produkte vor 30 Jahren noch recht überschaubar, gibt es heute für (fast) jedes Produkt eine nachhaltige Alternative. Dementsprechend ist auch das Sortiment des Versandhändlers immer weiter gewachsen. Gleich geblieben ist aber die Sorgfalt, mit der memo die Produkte prüft, bevor sie ins Sortiment genommen werden. Relevant sind dabei u.a. nicht nur die verwendeten Materialien, eine ressourcenschonende Herstellung und sozialverträgliche Arbeitsbedingungen in der Produktion, sondern auch die Recyclingfähigkeit und die Verpackung der Produkte.

Die Zukunft hat bereits begonnen

Das Prinzip des Anpackens und Handelns bei der memo AG wird auch in Zukunft weitergeführt. Die Weichen dafür wurden durch strukturelle Maßnahmen vor zwei Jahren und durch einen Generationenwechsel im Vorstand zum Jahreswechsel gestellt: Der 35-jährige Henning Rook, der 2013 als Produktdatenmanager ins Unternehmen eintrat, folgt auf Mitbegründer Helmut Kraiß und leitet seit 1. Januar das Unternehmen zusammen mit Frank Schmähling und Richard Wolf.
Die „Enkeltauglichkeit“ aller weiteren Maßnahmen bleibt auch weiterhin oberste Maßgabe des Unternehmens. Um bewussten Konsum, nachhaltige Produkte und die Bildung für nachhaltige Entwicklung gezielt zu fördern, rief Jürgen Schmidt, der ebenfalls zu den Gründerinnen und Gründern des Unternehmens gehört, 2019 die memo Stiftung ins Leben, die ihre Arbeit in den kommenden Monaten aufnehmen wird.

Viele weitere Informationen zur memo AG, ihrer Geschichte, zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zum Sortiment finden Sie auf der Unternehmens-Homepage www.memoworld.de. Im mehrmals ausgezeichneten memo Nachhaltigkeitsbericht informieren wir seit 2001 alle zwei Jahre über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen: www.memoworld.de/nachhaltigkeitsbericht.

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Der Vorstand der memo AG (v.l.n.re.): Frank Schmähling, Henning Rook und Richard Wolf

Emissionsfreie Same-Day-Lieferung mit Elektro-Lastenrädern in Würzburg.

E-Tankstelle mit Strom aus 100 % regenerativen Energien.

Seit über 10 Jahren aktiv im Einsatz: das Mehrweg-Versandsystem “memo Box”.

 

Verlängerten die Partnerschaft zwischen den Würzburger Kickers und der memo AG (von links nach rechts)

Würzburger Kickers und memo AG verlängern Partnerschaft

Die memo AG und der FC Würzburger Kickers verlängern ihre Partnerschaft um eine weitere Saison. Der Öko-Versandhändler aus Greußenheim unterstützt auch in der Saison 2020/21 den frischgebackenen Fußball-Zweitligisten aus dem nahegelegenen Würzburg als VIP-Plus-Sponsor.

Gerade jetzt, wo einige Sportvereine aufgrund der Corona-Pandemie mit dem Ausscheiden von Sponsoren zu kämpfen haben, will die memo AG ein Zeichen setzen: „Als Unternehmen sind wir der Region sehr verbunden und der regionale Sport – insbesondere die Würzburger Kickers – liegen uns sehr am Herzen.“ betont Manuel Baldan, der nicht nur den Vertriebsbereich Privatkunden, sondern auch das Sportsponsoring des Versandhändlers verantwortet. Vor allem der Aufstieg in die 2. Bundesliga und die gezeigten Leistungen sollen mit der Fortsetzung der Zusammenarbeit prämiert werden. Denn, so Baldan, „sitzen alle in einem Boot und wir wollen, dass die Region diese Krise gut übersteht – in allen Bereichen.“

Wie auch schon in der letzten Saison lassen die beiden Partner für jedes Tor, das die Kickers erzielen, jeweils einen Baum pflanzen. In der letzten Saison waren das insgesamt 150 Bäume. Durchgeführt werden die Pflanzungen vom Bergwaldprojekt e.V. Der Verein, der ebenfalls in Würzburg sitzt und mit dem die memo AG seit 2018 zusammenarbeitet, schützt, erhält und pflegt naturnahe Bergwälder der Mittelgebirge und der Alpen. Alleine im letzten Jahr wurden zusammen mit über 3.000 Freiwilligen ca. 270.000 standortheimische Bäume für die naturnahe Waldentwicklung gepflanzt.

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“Nachhaltige Themen treiben mich an.”

Lothar Hartmann, Leiter Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement der memo AG, ist einer der Preisträger des diesjährigen Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises des B.A.U.M. e.V. Er wurde am 25. September in Hamburg in der Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen” ausgezeichnet. Mit diesem anerkannten Preis werden jedes Jahr engagierte Einzelpersonen geehrt, deren Arbeit die Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreibt.

 

 

Interner Unternehmensberater
Lothar Hartmann ist seit 1998 bei der memo AG in Greußenheim tätig. Als Leiter des Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagements baute er ein für das Unternehmen maßgeschneidertes integriertes Managementsystem auf. Tagtäglich beschäftigt er sich intensiv mit den verschiedensten Nachhaltigkeitsaspekten – von Rohstoffen für Produkte bis hin zu Recyclingverfahren. Er selbst sieht sich als „interner Unternehmensberater“ für alle Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit, der entsprechende Projekte initiiert und fördert und sein Wissen an die Kolleginnen und Kollegen weitergibt. „Ich versuche auch jederzeit selbst ein Vorbild zu sein. Dabei finde ich es wichtig, Dinge möglichst einfach zu gestalten und nach dem Prinzip der kleinen Schritte vorzugehen.“

Extern gut vernetzt
Außerhalb der memo AG arbeitet er regelmäßig und intensiv mit Verbänden, NGOs, Bildungseinrichtungen und mit anderen Unternehmen zusammen, um nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Ein gegenseitiger Austausch und Wissenstransfer in übergreifenden Netzwerken ist seiner Meinung nach elementar, um ganzheitliche, praxisgerechte Maßnahmen zu definieren und umzusetzen. Lothar Hartmann ist aktives Mitglied der Wirtschaftskammer beim Forest Stewardship Council® (FSC®) und gehört als Beirat dem Fachausschuss Energie und Umwelt der IHK Würzburg-Schweinfurt an.

(Nachhaltige) Bildung ist der Schlüssel
Besonders am Herzen liegt ihm das Thema Nachhaltige Bildung: „Ich bin davon überzeugt, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung der zentrale Schlüssel für eine zukunftsfähige, „enkeltaugliche“ Gesellschaft ist.“ Bei der memo AG fördert er Bildungsprojekte für die Auszubildenden. Jeder Azubi-Jahrgang hat die Möglichkeit, ein eigenes Nachhaltigkeitsprojekt zu entwickeln und umzusetzen. Dafür steht er ihnen unterstützend und mit Rat und Tat zur Seite.

Meilensteine
Zu den Meilensteinen der memo AG zählt Lothar Hartmann u.a. den memo Nachhaltigkeitsbericht, der unter seiner Regie seit 2001 alle zwei Jahre erscheint und bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, sowie das Mehrweg-Versandsystem „memo Box“, das bereits seit zehn Jahren im Einsatz ist und aktuell pro Jahr etwa 33 Tonnen Kartonage einspart. An der Installation der Elektroladestation am Standort der memo AG in Greußenheim war er maßgeblich beteiligt. Dort können seit dem letzten Jahr Firmenfahrzeuge und E-Autos der Mitarbeiter mit Strom aus 100 % erneuerbaren Energien geladen werden.

Eines der wichtigsten Themen der kommenden Monate ist für Lothar Hartmann die Optimierung und Reduzierung von Produktverpackungen im Sortiment des Versandhändlers. „Das Ziel ist einerseits überflüssige Verpackungen zu vermeiden und andererseits Verpackungen so zu gestalten und zu verwenden, dass die negativen Auswirkungen für Mensch, Tier, Umwelt und Klima möglichst gering sind.“ Erste konkrete Maßnahmen wurden bereits umgesetzt: Die Verpackung des memo Vollwaschmittels „Eco Saponine” wird inzwischen aus Recyclingkunststoff hergestellt. Weitere Optimierungen für verschiedene Produkte sind in Arbeit.

Nachhaltigkeit ist Antrieb
Das jahrzehntelange Engagement und die tägliche Arbeit von Lothar Hartmann haben auch Einfluss auf sein Privatleben. So gestaltet er auch seinen privaten Konsum möglichst nachhaltig. Flugreisen versucht er weitestgehend zu vermeiden und verbringt gerne Zeit beim Wandern in der Natur. „Nach mittlerweile über 20 Jahren bei memo habe ich mir zu verschiedensten Themen ein umfassendes Wissen angeeignet und irgendwann ergibt sich ein klares Bild, auch wenn die einzelnen Aspekte sehr komplex sind. Im Laufe der Zeit entwickelt man fast schon eine Art „Sucht” sich mit den Themen, die nachhaltige Entwicklung fördern, zu beschäftigen. Es treibt mich an und macht mich auch glücklich, dass ich inzwischen nicht nur selbst einen kleinen Beitrag leisten, sondern auch andere Menschen mit meinem Wissen und mit meiner Überzeugung dabei unterstützen kann, nachhaltige Themen voranzubringen.“

Lothar Hartmann ist nicht der erste aus den Reihen der memo AG, der den B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis erhält. Bereits im Jahr 2001 wurde Jürgen Schmidt, Mitbegründer des Unternehmens, mit dieser Auszeichnung geehrt.

 

Pressemeldung B.A.U.M. Umweltpreis memo AG

Pressemeldung B.A.U.M. e.V. Preisträger

Preisträgerportrait Lothar Hartmann

Pressemeldung zur Preisverleihung am 25.09.2020

 

Gemeinschaftsprojekt von Dudenverlag, VfL Wolfsburg und memo AG

Am vergangenen Samstag stellten der Dudenverlag, der VfL Wolfsburg und die memo AG ihr gemeinsames Projekt im Grün-Weißen Klassenzimmer, dem außerschulischen Lernort in der VfL-FußballWelt, vor: ein Sonderheft aus der Duden-Reihe „Weltenfänger“ mit dem Titel „Ab jetzt rette ich die Welt! Kinder übernehmen Verantwortung“. Das kostenlos erhältliche, 40-seitige Heft erklärt Kindern ab acht Jahren, wie sie ihren Alltag nachhaltiger gestalten können und bietet dazu leicht umsetzbare Anregungen.

Inhaltlich orientiert sich das Heft an den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die die Vereinten Nationen verabschiedet haben, um weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Anhand von Beispielen aus dem Alltag des VfL Wolfsburg und der memo AG wie Wasser- und Energiesparen, nachhaltige Mobilität oder Gleichberechtigung und Vielfalt erfahren Kinder wie jeder von uns die Welt ein kleines Stück zum Besseren verändern kann.

Der Dudenverlag und die memo AG sind „Gemeinsam bewegen“-Partner des VfL Wolfsburg. Die Initiative „Gemeinsam bewegen“ umfasst das gesamte gesellschaftliche Engagement des Bundesligavereins außerhalb des Platzes. Besonders am Herzen liegt den drei Partnern dabei das Thema Bildung, für das sie sich nun ganz im Sinne von Ziel 17, „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“, zusammen getan haben. „Bildung ist der Schlüssel zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft.“ erklärt Lothar Hartmann, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der memo AG. „Wir müssen Kinder auf die Welt von morgen vorbereiten, indem wir ihnen die bestehenden Probleme einfach und verständlich aufzeigen, ihnen zeitgleich aber auch vermitteln, welche Lösungen es bereits heute gibt.“
Das Format Weltenfänger des Dudenverlags liefert für das Sonderheft die ideale Plattform, denn die Spiele, Videos und Bücher laden Kinder im Vor- und Grundschulalter zum Entdecken, Gestalten und Selbermachen ein und unterstützen sie dabei, ihre Stärken zu erkennen und ihre Talente zu entfalten.

Das Heft wurde auf 100 % Recyclingpapier mit Blauem Engel klimaneutral in Deutschland produ-ziert und ist mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse ausgezeichnet. Erhältlich ist es in gedruckter Version in den Onlineshops www.memolife.de sowie www.memo.de und ist dort auch alternativ als kostenlose Downloadversion verfügbar.

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Weltenfänger-Heft zum Download (PDF, 9,6 MB)

Emissionsfreie Same-Day-Lieferung mit Elektrofahrzeugen

Bereits seit September 2016 werden Bestellungen von Privat- und Gewerbekunden der memo AG in einigen deutschen Städten und Ballungsräumen mit Elektro-Lastenrädern ausgeliefert – seit kurzem auch in Würzburg, der „Heimatstadt“ des Versandhändlers. Neu dabei ist, dass der komplette Warenversand emissionsfrei erfolgt: Die Pakete werden aus dem memo Lager in Greußenheim mit dem eigenen Elektrofahrzeug, das mit Strom aus 100 % regenerativen Energien betankt wird, nach Würzburg transportiert. Und alle Bestellungen, die bis 11.00 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag an die Kunden ausgeliefert. Eine lokale Marketingkampagne mit dem einprägsamen Namen „Klimapaket Würzburg“ soll die WürzburgerInnen vor allem durch Radiospots auf die umweltverträgliche Alternative zum herkömmlichen Versand aufmerksam machen.

Umweltverträgliche, urbane Logistik ist möglich
Realisiert wurde das Projekt zusammen mit Studierenden des Studiengangs Wirtschaftswissenschaften/Schwerpunkt Logistik der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Neben einer umfassenden Umweltverträglichkeitsanalyse, ermittelten sie im Rahmen ihrer Arbeit unter anderem geeignete Partner für die Zustellung, passende Lastenräder und sinnvolle Standorte für Micro-Hubs. Ihr Betreuer, Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt, ist Spezialist für das Thema Urbane Logistik und hat für Würzburg u.a. ein Teilkonzept im Rahmen des Green-City Plans entwickelt, das den Wirtschafts- und Warenverkehr in der Stadt umweltverträglicher und innovativer gestaltet. Würzburg weist die höchsten Feinstaub- und Stickoxid-Belastungen in der Region auf. Die Stickstoffdioxid-Werte in der Innenstadt und im nördlichen Bereich des Stadtrings liegen immer wieder über dem zulässigen Grenzwert. „Mit der emissionsfreien Same-Day-Lieferung in Würzburg beweist die memo AG, dass konsequenter Umwelt- und Klimaschutz beim Warenversand – nicht nur – in Würzburg möglich ist.“ erklärt Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt.

Partner in Würzburg
Für die Auslieferung arbeitet die memo AG mit zwei Dienstleistern zusammen. Einer ist das Berufsbildungswerk Caritas Don Bosco gGmbH, eine Einrichtung für benachteiligte junge Menschen mit Förderbedarf, die bereits seit Jahren Partner von memo ist. Der zweite Partner ist die Radboten GbR, ein 2017 gegründetes Unternehmen für umweltfreundliche Express-Logistik. Die Radboten sind außerdem Gründungsmitglied des Radlogistikverbands Deutschland e.V. und setzen sich u.a. als Partner des Bündnisses „Verkehrswende jetzt“ für eine nachhaltige Mobilität in der Stadt Würzburg und in der Region ein.

Großer Aufwand, große Wirkung
Der zeitliche, personelle und vor allem finanzielle Aufwand für die Radlogistik generell ist für die memo AG nicht unerheblich. Die große Herausforderung besteht darin, den kompletten Versandprozess mit den erforderlichen Schnittstellen zur Übermittlung der Versandinformationen und Kundenbenachrichtigungen organisatorisch und technisch abzuwickeln. Bisher werden die doppelten Versandkosten – für Paketdienstleister und Radlogistiker – nicht an die Kunden weitergegeben. Auch die Anschaffungskosten für eigene Elektrolastenräder, z.B. zwei für Würzburg, trägt das Unternehmen selbst. „Wir sehen in der Zustellung mit Elektrolastenrädern auf der letzten Meile zum Kunden eine sinnvolle und zudem effektive Möglichkeit, um Städte und Ballungsräume von umwelt-, klima- und gesundheitsschädlichen Emissionen zu entlasten“, so Frank Schmähling, Vorstandsmitglied der memo AG. „Als Versandhändler sind wir Teil des Problems und stellen uns mit dieser Maßnahme unserer Verantwortung, indem wir in Eigeninitiative schnell handeln.“ Aufgrund des veränderten Konsumverhaltens und der gestiegenen Kundenanforderungen der Verbraucher in Zeiten von Online- und Mobile-Shopping nimmt auch die Belastung der Umwelt und die gesundheitliche Belastung der Bewohner vor allem in Ballungsgebieten und Innenstädten stetig zu. Dabei stellt die letzte Meile – der logisti-sche Fachbegriff für den Transport der bestellten Ware zur Haustür des Kunden – die Versandhändler und Paketdienstleister vor ein großes Problem, denn neben dem häufig sehr geringen Platz zum Parken und Rangieren sind die Kunden in vielen Fällen nicht zu Hause oder nicht erreichbar.

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Neuer memo Nachhaltigkeitsbericht 2019/20 erschienen

Erstmals im Querformat mit modernem, magazinähnlichen Layout: Das ist der neue memo Nachhaltigkeitsbericht 2019/20, der soeben von der memo AG veröffentlicht wurde. Inhaltlich ist alles beim Alten geblieben: Der Öko-Versandhändler berichtet auf insgesamt 76 Seiten offen, ehrlich und transparent über seine nachhaltigen Leistungen, Maßnahmen und Ziele in allen Unternehmensbereichen. Alle wesentlichen Geschäftsprozesse, Mitarbeiterinteressen oder das Ressourcenmanagement werden im memo Nachhaltigkeitsbericht ebenso umfassend dargestellt wie Probleme und eventuelle Rückschläge der letzten beiden Jahre.

Der Nachhaltigkeitsbericht ist für die memo AG eines der wichtigsten Kommunikationsinstrumente. Dass dabei der richtige Weg eingeschlagen wurde beweist die Tatsache, dass das Unternehmen bereits mehrfach für seine Nachhaltigkeitsberichterstattung ausgezeichnet wurde – zuletzt mit dem dritten Platz in der Kategorie Mittelstand beim Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2018 des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensvereinigung future für den memo Nachhaltigkeitsbericht 2017/18.

Der Platz auf dem Titelbild gebührt dieses Mal einem ganz besonderen Geburtstagskind: Das Mehrweg-Versandsystem „memo Box“ ist seit genau zehn Jahren im Einsatz und spart dadurch pro Jahr rund 25 Tonnen Kartonage ein. Es wird aus 100 % Recyclingkunststoff hergestellt und ist mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Kunden der memo AG können sich ihre Bestellung in der „memo Box“ anstatt in einem Versandkarton zusenden lassen ohne dafür mehr zu bezahlen.

Wie in den vorangegangenen Berichten legt das Unternehmen auch dieses Mal sein Augenmerk auf ein bestimmtes Thema, das aktuell in der Gesellschaft diskutiert wird. „Verpackungen und die damit verbundenen Umweltauswirkungen betreffen uns als Versandhändler und gleichzeitig Anbieter von Markenprodukten zentral.“ erklärt Lothar Hartmann, der als Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements der memo AG für die Erstellung des Nachhaltigkeitsberichts verantwortlich ist. „Unsere Herausforderungen und Möglichkeiten zu diesem komplexen Thema beschreiben wir deshalb in diesem Bericht ausführlich.“

Auch bei der Produktion des Berichts – und aller anderen Druckmedien – achtet die memo AG auf höchstmöglichen Umwelt- und Klimaschutz. Er ist auf 100 % Recyclingpapier mit Blauem Engel mit mineralölfreien Farben auf Pflanzenölbasis klimaneutral gedruckt und trägt den Blauen Engel für Druckerzeugnisse.

Der memo Nachhaltigkeitsbericht 2019/20 und alle vorherigen Ausgaben stehen unter https://www.memoworld.de/nachhaltigkeitsbericht zum kostenlosen Download bereit. Die gedruckte Papierversion kann online, telefonisch oder per E-Mail kostenfrei bei der memo AG bestellt werden.

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Das Ranking der Nachhaltigkeitsberichte wird seit 25 Jahren vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und von der Unternehmensinitiative Future durchgeführt (v.l.n.r.): Thomas Korbun (IÖW), Lothar Hartmann (memo AG) und Udo Westermann (Future). (Quelle: Gordon Welters/IÖW)

memo Nachhaltigkeitsbericht belegt 3. Platz im Ranking von IÖW und Future

Der Nachhaltigkeitsbericht 2017/18 der memo AG belegt im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte 2018 des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Unternehmensinitiative Future den dritten Platz in der Kategorie Mittelstand.
Ausgezeichnet wurden die drei Großunternehmen Rewe, BMW und Telekom sowie – neben der memo AG – die mittelständischen Unternehmen Vaude und Lebensbaum am vergangenen Donnerstag im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin für die beste Transparenz zum Thema Nachhaltigkeit.

memo AG überzeugt durch Mitarbeiterverantwortung
Im Ranking der Nachhaltigkeitsberichte haben das IÖW und Future über einhundert Berichte deutscher Unternehmen ausgewertet. Rolf Schmachtenberg, Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium, gratulierte den Preisträgern: „Die prämierten Unternehmen gehen in Sachen Nachhaltigkeit voran. Durch ein transparentes Berichtswesen über ihre ökologische und soziale Verantwortung ermöglichen sie es ihren Kunden und Geschäftsp

artnern ihre Leistungen klar einzuordnen und gegebenenfalls auch Verbesserungen einzufordern.“ Udo Westermann von der Unternehmensvereinigung Future über den memo Nachhaltigkeitsbericht: „Die memo AG beschreibt in ihrem Bericht, wie sie mit ihren wesentlichen Herausforderungen umgeht wie etwa der Klimawirkung ihrer Logistik. Der Versandhändler macht transparent, welche Ansprüche er an seine Sortimentsgestaltung anlegt und wie er soziale und ökologische Standards in der Lieferkette berücksichtigt. Auch überzeugt er in der Berichterstattung darüber, wie er Verantwortung für seine Mitarbeiter übernimmt und hat etwa die Mitarbeiterzufriedenheit als wesentlichen Leistungsindikator definiert.“

Erfahrungen aus langjähriger Bewertung
Seit 25 Jahren bewerten IÖW und Future Berichte von Unternehmen zu ihrer Unternehmensverantwortung und stellen Kriterien für gutes Reporting auf. Dabei wurde auch der memo Nachhaltigkeitsbericht bereits zweimal ausgezeichnet – 2012 mit dem zweiten und 2009 mit d

em ersten Platz. Zusätzlich zu ihrem Ranking haben IÖW und Future dieses Mal die erste umfassende Auswertung von 439 Unternehmenserklärungen zur sogenannten CSR-Berichtspflicht vorgelegt. Fazit: Die Unternehmen kommen den Informationspflichten nach – viele bislang aber erst im Sinne von Mindestanforderungen. Hinsichtlich Tiefe und Konsistenz der Informationen, die Unternehmen preisgeben, gibt es große Unterschiede. Unternehmensexperte Christian Lautermann vom IÖW: „Die berichtspflichtigen Unternehmen beschreiben zwar Konzepte, wie sie mit den für sie wesentlichen Belangen umgehen. Angaben zu konkreten Zielen und Ergebnissen sowie damit verbundene aussagekräftige Leistungsindikatoren und Kennzahlen kommen jedoch zu kurz oder entsprechende Zu-sammenhänge werden nicht deutlich gemacht.“ Udo Westermann fügt hinzu: „Hier sind diejenigen Unternehmen klar im Vorteil, die teilweise schon seit vielen Jahren freiwillig Nachhaltigkeitsberichte veröffentlichen. Und auch bei manchen Mittelständlern, die sich seit Langem aus freien Stücken in Transparenz üben, können sich die Großen einiges abschauen.“

 

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