Gewinner*innen der Plakataktion stehen fest

Die im November 2019 gegründete memo Stiftung ist von Mitte Mai bis Mitte Juli 2021 erstmals mit dem Aufruf zur Teilnahme an einem Plakatwettbewerb an die Öffentlichkeit gegangen. Unter dem Motto „DU machst den Unterschied! – vom Wissen zum Tun“ konnten Kreative im Raum Mainfranken ihre Entwürfe für mehr nachhaltiges Verhalten im Alltag und beim Konsum einreichen. Eine Jury hat nun die ersten drei Plätze ausgewählt und auch der Publikumspreis, der über ein Onlinevoting ermittelt wurde, ist gefunden.

Gesellschaftliche Themen kreativ umgesetzt
Die memo Stiftung will u.a. ihren Beitrag dazu leisten, dass wir unser Verhalten in Richtung mehr Nachhaltigkeit ändern und bei Verbraucher*innen mehr Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise sowie für ökologisch erzeugte und fair gehandelte Produkte schaffen. Die Teilnehmer*innen des Plakatwettbewerbs haben sich das zu Herzen genommen und in ihren Entwürfen verschiedenste Aspekte der Nachhaltigkeit engagiert und kreativ umgesetzt. Dabei hat sich gezeigt, dass jeder Mensch zwar unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigkeit wichtig findet, die meist diskutierten Themen in der Gesellschaft aber auch die Teilnehmer*innen des Wettbewerbs bewegen. „Die Auswahl ist der Jury unglaublich schwer gefallen und es wurde lange und konstruktiv diskutiert“, erklärt Jürgen Schmidt, Vorsitzender der memo Stiftung. „Letztlich ist die Entscheidung aber auf Entwürfe gefallen, die Inhalt und Gestaltung am besten in Einklang gebracht haben und deren Plakate sicherlich auch entsprechende Aufmerksamkeit in der Region erregen werden.“ Auch der Publikumspreis, der durch ein überregionales Onlinevoting ermittelt wurde, greift mit „Plastikfrei“ ein Thema auf, das die Gesellschaft aktuell stark beschäftigt.

Jede*r kann etwas tun
Neben Geldpreisen für die ersten drei Plätze werden die prämierten Entwürfe ab Anfang September auf Großflächen in Mainfranken plakatiert und damit das Engagement der Gewinner*innen sichtbar gemacht. Die memo Stiftung möchte mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion ein Bewusstsein dafür wecken, dass Wissen noch keine Veränderung hin zu mehr Nachhaltigkeit bringt, sondern aktives Tun das Gebot der Stunde ist. Zudem will die Stiftung eine breite Öffentlichkeit – Kommunen, Institutionen, Vereinigungen und Einzelpersonen – auf ihre Tätigkeit aufmerksam machen: Jede*r kann sich mit einer konkreten Projektidee an die memo Stiftung wenden und sich um Unterstützung in Form von Beratungs- und Schulungsangeboten, Aufbau und Pflege von Netzwerken sowie finanzieller Unterstützung bewerben und natürlich auch selbst Unterstützung in Form einer Spende leisten.

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Für eine Zusendung der Bilder schicken Sie bitte eine Mail an presse@memo-stiftung.de. Bitte beachten Sie bei einer eventuellen Veröffentlichung der Bilder auch, dass das Copyright bei dem/der jeweiligen Gewinner*in liegt!

Neuer memo Nachhaltigkeitsbericht 2021/22 erschienen

Bereits seit 2003 veröffentlicht die memo AG alle zwei Jahre einen Nachhaltigkeitsbericht. Nun ist der zehnte Bericht des Unternehmens erschienen. Wie gewohnt informiert dieser ausführlich über die wesentlichen Themen, Ziele und Maßnahmen sowie zukünftige Projekte des Unternehmens. Der Bericht steht unter dem Motto „Gemeinsam handeln“. Denn nicht erst die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft nur durch Zusammenhalt und ein gemeinsames, entschlossenes Handeln bewältigt werden können – nicht nur bei der memo AG, sondern auch innerhalb der Gesellschaft.

#teammemo
Ohne das Engagement der Menschen bei memo wäre die positive Entwicklung seit der Gründung der memo AG vor 30 Jahren nicht möglich gewesen. Durch ihren tagtäglichen leidenschaftlichen und professionellen Einsatz wird das ganzheitlich nachhaltige Geschäftsmodell der memo AG lebendig. Das Unternehmen profitiert sowohl vom großen Erfahrungsschatz langjähriger Mitarbeitender als auch von frischen Ideen derjenigen Menschen, die noch nicht so lange im Unternehmen tätig sind. Einige aus dem #teammemo haben sich bereit erklärt, auf den Einstiegsseiten der Kapitel im neuen Nachhaltigkeitsbericht besonders deutlich „Gesicht zu zeigen“.

Gemeinsam handeln
Die memo AG ist davon überzeugt, dass die großen Herausforderungen unserer Zeit – wie der Klimawandel oder sozial- und umweltverträgliche Lieferketten – nur durch entschlossenes gemeinsames Handeln der gesamten Gesellschaft bewältigt werden können. Seit 30 Jahren agiert das Unternehmen nach den Prinzipien der Nachhaltigkeit und möchte mit gutem Beispiel vorangehen und seinen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft leisten. Gerade besonders erfolgreiche Maßnahmen können nur gemeinsam mit den Partner*innen des Unternehmens umgesetzt werden. Das umfassende nachhaltige Produktsortiment des Versandhändlers wäre ohne die herstellenden Unternehmen der Produkte nicht möglich und der Warenversand im Mehrwegsystem und die Zustellung per Radlogistik nicht ohne die entsprechenden Partner*innen. Intensive, vertrauensvolle und langjährige Partnerschaften sind dafür die Grundvoraussetzung.
Obwohl das Motto des neuen Nachhaltigkeitsberichts bereits vor einigen Monaten feststand, ist es in diesen Tagen aktueller denn je: Am 9. August hat der Weltklimarat IPCC den ersten Band des sechsten IPCC-Sachstandsberichts veröffentlicht, der noch eindringlicher als die vorherigen zeigt, dass der Klimawandel von uns Menschen verursacht wird und es jetzt erforderlich ist gemeinsam zu handeln.

Transparente Kommunikation
Der memo Nachhaltigkeitsbericht 2021/22 kommuniziert umfassend und ehrlich über alle wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte des Unternehmens. Neben den Prinzipien der Sortimentsgestaltung und den Umweltauswirkungen durch den Warenversand nimmt der Bericht auch Bezug auf das Thema „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“, zeigt die wichtigsten Ergebnisse einer Stakeholderbefragung zum Unternehmen im letzten Jahr und schildert die Auswirkungen und Herausforderungen der Corona-Pandemie für das Unternehmen.

„Wir freuen uns, nach monatelanger Arbeit nun bereits unseren zehnten Nachhaltigkeitsbericht präsentieren zu können. Er ist für uns eines der wichtigsten Kommunikationsinstrumente nach innen und außen.“ erklärt Lothar Hartmann, der als Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements der memo AG für den Bericht verantwortlich ist. „Der hohe Stellenwert, den Nachhaltigkeit seit jeher bei uns im Unternehmen und generell hat, findet in unserem Nachhaltigkeitsbericht Ausdruck.“

Der memo Nachhaltigkeitsbericht 2021/21 und alle vorherigen Ausgaben stehen unter www.memoworld.de/nachhaltigkeitsbericht zum kostenlosen Download bereit. Die gedruckte Papierversion kann online, telefonisch oder per E-Mail kostenfrei bei der memo AG bestellt werden.

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memo Stiftung geht an die Öffentlichkeit

Bereits im November 2019 wurde die memo Stiftung von Jürgen Schmidt, Mitbegründer der memo AG, ins Leben gerufen. Ziel der Stiftung ist die Förderung der Forschung und Entwicklung sowie die Konzeption und Weitergabe von Bildungsangeboten zur Unterstützung eines nachhaltigen Konsums. Das erste Projekt ist ein Plakatwettbewerb in der Region Mainfranken – der Publikumspreis wird nun durch ein überregionales Online-Voting ermittelt.

Ziele der memo Stiftung

Die memo Stiftung versteht sich als Impulsgeber für die notwendige Veränderung und als Mittler zwischen Personen, Unternehmen und Interessensgruppen, um nachhaltigen Konsum und eine neue Definition von Wohlstand möglichst weit und breit in die Gesellschaft zu tragen. Sie will ihren Beitrag dazu leisten, dass wir unser Verhalten in Richtung mehr Nachhaltigkeit ändern. Dafür erforscht und entwickelt die Stiftung Konzepte für ökologisch erzeugte und fair gehandelte Produkte, die nach richtungsweisenden Kriterien hergestellt werden. Außerdem fördert sie Wissenschaft und Forschung zu Ressourcenschonung durch Wiederverwertung, geschlossene Materialkreisläufe, erneuerbare Energien und auf Nachhaltigkeit optimierte Technologien und ergründet die psychologischen Voraussetzungen und sozialen Rahmenbedingungen für Verhaltensänderungen hin zu ressourcenschonenden Konsummustern und einer nachhaltigen Lebensweise. Die memo Stiftung möchte Verbraucher*innen aufklären, um mehr Bewusstseins für ökologisch erzeugte und fair gehandelte Produkte zu schaffen – vom Kauf bzw. der Miete über den Einsatz und die Anwendung bis hin zur Wiederverwertung. Und letztlich werden Bildungsangebote für alle gesellschaftlichen Gruppen zu Ökologie und Umweltschutz, fairen Handelsbeziehungen, Ressourcenschonung und Materialgesundheit unterstützt.

Erstes Projekt: Kreativ-Wettbewerb in Mainfranken

Vom 15. Mai bis 12. Juli 2021 ist die memo Stiftung nun erstmals mit einem Plakatwettbewerb an die Öffentlichkeit gegangen. Unter dem Motto „DU machst den Unterschied! – vom Wissen zum Tun“ wurde dazu aufgerufen für Nachhaltigkeit aktiv und kreativ zu werden: Künstler*innen, Kreative und alle in der Region Mainfranken, die mitmachen wollten, waren aufgefordert, ihre Idee für nachhaltiges Leben und nachhaltigen Konsum in einen kreativen Plakatentwurf umzusetzen.
Eine unabhängige Jury aus Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft und NGOs – darunter Martin Heilig, Umweltbürgermeister der Stadt Würzburg, und Lothar Hartmann, Nachhaltigkeitsmanager der memo AG – wählt nun die drei Sieger-Entwürfe aus. Zusätzlich wird aus allen Beiträgen, die es in die engere Wahl geschafft haben, bis zum 8. August überregional per Online-Voting unter www.memo-stiftung.de/online-voting der Publikumspreis ermittelt. Die Bekanntgabe der Gewinner*innen erfolgt dann anschließend.

Neben Geldpreisen für die ersten drei Plätze und memolife Einkaufsgutscheinen für alle, die es auf die Shortlist und damit ins Online-Voting geschafft haben, werden die prämierten Entwürfe ab Anfang September auf Großflächen in Mainfranken plakatiert und damit das Engagement der Gewinner*innen sichtbar gemacht. Außerdem möchte die memo Stiftung mit dieser öffentlichkeitswirksamen Aktion ein Bewusstsein dafür wecken, dass Wissen noch keine Veränderung hin zu mehr Nachhaltigkeit bringt, sondern aktives Tun das Gebot der Stunde ist. Zudem will die Stiftung eine breite Öffentlichkeit – Kommunen, Institutionen, Vereinigungen und Einzelpersonen – auf ihre Tätigkeit aufmerksam machen: Jede*r kann sich mit einer konkreten Projektidee an die memo Stiftung wenden und sich um Unterstützung in Form von Beratungs- und Schulungsangeboten, Aufbau und Pflege von Netzwerken sowie finanzieller Unterstützung bewerben und natürlich auch selbst Unterstützung in Form einer Spende leisten.

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memo AG feiert runden Geburtstag

Vor genau 30 Jahren startete die heutige memo AG als „memo – der Firmenausstatter für Umweltbewusste“ ins Versandhandelsgeschäft. Was damals mit einem kleinen Sortiment an umweltverträglichen Büroartikeln und Schreibwaren – vorwiegend aus „Umweltschutzpapier“ – ausschließlich für Gewerbekund*innen begann, ist heute ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen mit über 20.000 umwelt- und sozialverträglichen Produkten für Gewerbe- und Privatkund*innen. Bürobedarf und –möbel sowie Werbeartikel und weitere Alltagsprodukte bleiben ein wichtiger Bestandteil des Sortiments. Mittlerweile gehören aber auch Naturkosmetik, nachhaltige Textilien und energieeffiziente oder wiederaufbereitete Technik zum Produktportfolio der memo AG. Damals wie heute bietet das Unternehmen nachhaltige Alternativen zu konventionellen Produkten zu fairen Preisen an und will damit bewussten Konsum sowie verantwortungsvolles Verhalten in der Gesellschaft fördern.

Anpacken und Handeln

Seit der Gründung des Versandhandels vor 30 Jahren hat sich einiges getan: vom Umzug 1995 von Würzburg in ein eigenes Firmengebäude in Greußenheim im Landkreis Würzburg über die Umwandlung der GmbH in eine Aktiengesellschaft zur Beteiligung der Mitarbeitenden am Unternehmenserfolg bis hin zu drei Onlineshops für verschiedene Kundengruppen. Aber vor allem in ökologischer Hinsicht geht die memo AG immer wieder selbstbewusst eigene Wege und leistet dabei durchaus Pionierarbeit.

Zu den Meilensteinen zählt dabei die Einführung eines eigenen Mehrweg-Versandsystems, der „memo Box“, im Jahr 2009. Seitdem können sich Kund*innen ihre Bestellung ohne Aufpreis in den stabilen Behältern, die mittlerweile aus Recyclingkunststoff (Post Consumer) hergestellt werden, senden lassen. memo erspart damit der Umwelt aktuell nicht nur rund 37 Tonnen Versandkartonage, sondern zeigt auch, dass Mehrweg im (Online)Versand nicht erst seit gestern möglich ist.

Da die memo AG als Versandhandel auch Teil des Problems ist, das sich durch die Zustellung von Paketen vor allem in Städten und Ballungsräumen ergibt, hat sie auch an dieser Stelle eine Lösung gefunden, um die Umwelt- und die gesundheitliche Belastung vor allem der Anwohner*innen durch das erhöhte Verkehrsaufkommen zu reduzieren. Seit 2016 wird die bestellte Ware in mittlerweile neun deutschen Städten auf der letzten Meile mit Elektro-Lastenrädern emissionsfrei, ohne Lärm und mit wenig Platzbedarf direkt zur Haustür gebracht. In ihrer „Heimatstadt“ Würzburg macht die memo AG darüber hinaus eine emissionsfreie Same Day-Lieferung möglich: Bestellungen, die bis 11 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag mit dem Elektroauto nach Würzburg gebracht und von dort aus mit Elektrolastenrädern des Radlogistik-Unternehmens „Radboten“ ausgeliefert. Da die „Betankung“ der Fahrzeuge mit Strom aus 100 % regenerativen Energien – u.a. an den eigenen Ladesäulen am Unternehmensstandort – erfolgt, entstehen keinerlei Treibhausgasemissionen.

Bis heute ist es der Anspruch der memo AG Produkte ins Sortiment aufzunehmen, die sich durch ihre nachhaltigen Eigenschaften auszeichnen. War die Auswahl dieser Produkte vor 30 Jahren noch recht überschaubar, gibt es heute für (fast) jedes Produkt eine nachhaltige Alternative. Dementsprechend ist auch das Sortiment des Versandhändlers immer weiter gewachsen. Gleich geblieben ist aber die Sorgfalt, mit der memo die Produkte prüft, bevor sie ins Sortiment genommen werden. Relevant sind dabei u.a. nicht nur die verwendeten Materialien, eine ressourcenschonende Herstellung und sozialverträgliche Arbeitsbedingungen in der Produktion, sondern auch die Recyclingfähigkeit und die Verpackung der Produkte.

Die Zukunft hat bereits begonnen

Das Prinzip des Anpackens und Handelns bei der memo AG wird auch in Zukunft weitergeführt. Die Weichen dafür wurden durch strukturelle Maßnahmen vor zwei Jahren und durch einen Generationenwechsel im Vorstand zum Jahreswechsel gestellt: Der 35-jährige Henning Rook, der 2013 als Produktdatenmanager ins Unternehmen eintrat, folgt auf Mitbegründer Helmut Kraiß und leitet seit 1. Januar das Unternehmen zusammen mit Frank Schmähling und Richard Wolf.
Die „Enkeltauglichkeit“ aller weiteren Maßnahmen bleibt auch weiterhin oberste Maßgabe des Unternehmens. Um bewussten Konsum, nachhaltige Produkte und die Bildung für nachhaltige Entwicklung gezielt zu fördern, rief Jürgen Schmidt, der ebenfalls zu den Gründerinnen und Gründern des Unternehmens gehört, 2019 die memo Stiftung ins Leben, die ihre Arbeit in den kommenden Monaten aufnehmen wird.

Viele weitere Informationen zur memo AG, ihrer Geschichte, zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und zum Sortiment finden Sie auf der Unternehmens-Homepage www.memoworld.de. Im mehrmals ausgezeichneten memo Nachhaltigkeitsbericht informieren wir seit 2001 alle zwei Jahre über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen: www.memoworld.de/nachhaltigkeitsbericht.

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Der Vorstand der memo AG (v.l.n.re.): Frank Schmähling, Henning Rook und Richard Wolf

Emissionsfreie Same-Day-Lieferung mit Elektro-Lastenrädern in Würzburg.

E-Tankstelle mit Strom aus 100 % regenerativen Energien.

Seit über 10 Jahren aktiv im Einsatz: das Mehrweg-Versandsystem „memo Box“.

 

Verlängerten die Partnerschaft zwischen den Würzburger Kickers und der memo AG (von links nach rechts)

Würzburger Kickers und memo AG verlängern Partnerschaft

Die memo AG und der FC Würzburger Kickers verlängern ihre Partnerschaft um eine weitere Saison. Der Öko-Versandhändler aus Greußenheim unterstützt auch in der Saison 2020/21 den frischgebackenen Fußball-Zweitligisten aus dem nahegelegenen Würzburg als VIP-Plus-Sponsor.

Gerade jetzt, wo einige Sportvereine aufgrund der Corona-Pandemie mit dem Ausscheiden von Sponsoren zu kämpfen haben, will die memo AG ein Zeichen setzen: „Als Unternehmen sind wir der Region sehr verbunden und der regionale Sport – insbesondere die Würzburger Kickers – liegen uns sehr am Herzen.“ betont Manuel Baldan, der nicht nur den Vertriebsbereich Privatkunden, sondern auch das Sportsponsoring des Versandhändlers verantwortet. Vor allem der Aufstieg in die 2. Bundesliga und die gezeigten Leistungen sollen mit der Fortsetzung der Zusammenarbeit prämiert werden. Denn, so Baldan, „sitzen alle in einem Boot und wir wollen, dass die Region diese Krise gut übersteht – in allen Bereichen.“

Wie auch schon in der letzten Saison lassen die beiden Partner für jedes Tor, das die Kickers erzielen, jeweils einen Baum pflanzen. In der letzten Saison waren das insgesamt 150 Bäume. Durchgeführt werden die Pflanzungen vom Bergwaldprojekt e.V. Der Verein, der ebenfalls in Würzburg sitzt und mit dem die memo AG seit 2018 zusammenarbeitet, schützt, erhält und pflegt naturnahe Bergwälder der Mittelgebirge und der Alpen. Alleine im letzten Jahr wurden zusammen mit über 3.000 Freiwilligen ca. 270.000 standortheimische Bäume für die naturnahe Waldentwicklung gepflanzt.

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„Nachhaltige Themen treiben mich an.“

Lothar Hartmann, Leiter Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagement der memo AG, ist einer der Preisträger des diesjährigen Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises des B.A.U.M. e.V. Er wurde am 25. September in Hamburg in der Kategorie „Kleine und mittelständische Unternehmen” ausgezeichnet. Mit diesem anerkannten Preis werden jedes Jahr engagierte Einzelpersonen geehrt, deren Arbeit die Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft vorantreibt.

 

 

Interner Unternehmensberater
Lothar Hartmann ist seit 1998 bei der memo AG in Greußenheim tätig. Als Leiter des Nachhaltigkeits- und Qualitätsmanagements baute er ein für das Unternehmen maßgeschneidertes integriertes Managementsystem auf. Tagtäglich beschäftigt er sich intensiv mit den verschiedensten Nachhaltigkeitsaspekten – von Rohstoffen für Produkte bis hin zu Recyclingverfahren. Er selbst sieht sich als „interner Unternehmensberater“ für alle Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeit, der entsprechende Projekte initiiert und fördert und sein Wissen an die Kolleginnen und Kollegen weitergibt. „Ich versuche auch jederzeit selbst ein Vorbild zu sein. Dabei finde ich es wichtig, Dinge möglichst einfach zu gestalten und nach dem Prinzip der kleinen Schritte vorzugehen.“

Extern gut vernetzt
Außerhalb der memo AG arbeitet er regelmäßig und intensiv mit Verbänden, NGOs, Bildungseinrichtungen und mit anderen Unternehmen zusammen, um nachhaltige Entwicklung voranzutreiben. Ein gegenseitiger Austausch und Wissenstransfer in übergreifenden Netzwerken ist seiner Meinung nach elementar, um ganzheitliche, praxisgerechte Maßnahmen zu definieren und umzusetzen. Lothar Hartmann ist aktives Mitglied der Wirtschaftskammer beim Forest Stewardship Council® (FSC®) und gehört als Beirat dem Fachausschuss Energie und Umwelt der IHK Würzburg-Schweinfurt an.

(Nachhaltige) Bildung ist der Schlüssel
Besonders am Herzen liegt ihm das Thema Nachhaltige Bildung: „Ich bin davon überzeugt, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung der zentrale Schlüssel für eine zukunftsfähige, „enkeltaugliche“ Gesellschaft ist.“ Bei der memo AG fördert er Bildungsprojekte für die Auszubildenden. Jeder Azubi-Jahrgang hat die Möglichkeit, ein eigenes Nachhaltigkeitsprojekt zu entwickeln und umzusetzen. Dafür steht er ihnen unterstützend und mit Rat und Tat zur Seite.

Meilensteine
Zu den Meilensteinen der memo AG zählt Lothar Hartmann u.a. den memo Nachhaltigkeitsbericht, der unter seiner Regie seit 2001 alle zwei Jahre erscheint und bereits mehrfach ausgezeichnet wurde, sowie das Mehrweg-Versandsystem „memo Box“, das bereits seit zehn Jahren im Einsatz ist und aktuell pro Jahr etwa 33 Tonnen Kartonage einspart. An der Installation der Elektroladestation am Standort der memo AG in Greußenheim war er maßgeblich beteiligt. Dort können seit dem letzten Jahr Firmenfahrzeuge und E-Autos der Mitarbeiter mit Strom aus 100 % erneuerbaren Energien geladen werden.

Eines der wichtigsten Themen der kommenden Monate ist für Lothar Hartmann die Optimierung und Reduzierung von Produktverpackungen im Sortiment des Versandhändlers. „Das Ziel ist einerseits überflüssige Verpackungen zu vermeiden und andererseits Verpackungen so zu gestalten und zu verwenden, dass die negativen Auswirkungen für Mensch, Tier, Umwelt und Klima möglichst gering sind.“ Erste konkrete Maßnahmen wurden bereits umgesetzt: Die Verpackung des memo Vollwaschmittels „Eco Saponine“ wird inzwischen aus Recyclingkunststoff hergestellt. Weitere Optimierungen für verschiedene Produkte sind in Arbeit.

Nachhaltigkeit ist Antrieb
Das jahrzehntelange Engagement und die tägliche Arbeit von Lothar Hartmann haben auch Einfluss auf sein Privatleben. So gestaltet er auch seinen privaten Konsum möglichst nachhaltig. Flugreisen versucht er weitestgehend zu vermeiden und verbringt gerne Zeit beim Wandern in der Natur. „Nach mittlerweile über 20 Jahren bei memo habe ich mir zu verschiedensten Themen ein umfassendes Wissen angeeignet und irgendwann ergibt sich ein klares Bild, auch wenn die einzelnen Aspekte sehr komplex sind. Im Laufe der Zeit entwickelt man fast schon eine Art „Sucht” sich mit den Themen, die nachhaltige Entwicklung fördern, zu beschäftigen. Es treibt mich an und macht mich auch glücklich, dass ich inzwischen nicht nur selbst einen kleinen Beitrag leisten, sondern auch andere Menschen mit meinem Wissen und mit meiner Überzeugung dabei unterstützen kann, nachhaltige Themen voranzubringen.“

Lothar Hartmann ist nicht der erste aus den Reihen der memo AG, der den B.A.U.M. Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis erhält. Bereits im Jahr 2001 wurde Jürgen Schmidt, Mitbegründer des Unternehmens, mit dieser Auszeichnung geehrt.

 

Pressemeldung B.A.U.M. Umweltpreis memo AG

Pressemeldung B.A.U.M. e.V. Preisträger

Preisträgerportrait Lothar Hartmann

Pressemeldung zur Preisverleihung am 25.09.2020

 

Gemeinschaftsprojekt von Dudenverlag, VfL Wolfsburg und memo AG

Am vergangenen Samstag stellten der Dudenverlag, der VfL Wolfsburg und die memo AG ihr gemeinsames Projekt im Grün-Weißen Klassenzimmer, dem außerschulischen Lernort in der VfL-FußballWelt, vor: ein Sonderheft aus der Duden-Reihe „Weltenfänger“ mit dem Titel „Ab jetzt rette ich die Welt! Kinder übernehmen Verantwortung“. Das kostenlos erhältliche, 40-seitige Heft erklärt Kindern ab acht Jahren, wie sie ihren Alltag nachhaltiger gestalten können und bietet dazu leicht umsetzbare Anregungen.

Inhaltlich orientiert sich das Heft an den 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), die die Vereinten Nationen verabschiedet haben, um weltweiten wirtschaftlichen Fortschritt im Einklang mit sozialer Gerechtigkeit und im Rahmen der ökologischen Grenzen der Erde zu gestalten. Anhand von Beispielen aus dem Alltag des VfL Wolfsburg und der memo AG wie Wasser- und Energiesparen, nachhaltige Mobilität oder Gleichberechtigung und Vielfalt erfahren Kinder wie jeder von uns die Welt ein kleines Stück zum Besseren verändern kann.

Der Dudenverlag und die memo AG sind „Gemeinsam bewegen“-Partner des VfL Wolfsburg. Die Initiative „Gemeinsam bewegen“ umfasst das gesamte gesellschaftliche Engagement des Bundesligavereins außerhalb des Platzes. Besonders am Herzen liegt den drei Partnern dabei das Thema Bildung, für das sie sich nun ganz im Sinne von Ziel 17, „Partnerschaften zur Erreichung der Ziele“, zusammen getan haben. „Bildung ist der Schlüssel zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft.“ erklärt Lothar Hartmann, Leiter Nachhaltigkeitsmanagement der memo AG. „Wir müssen Kinder auf die Welt von morgen vorbereiten, indem wir ihnen die bestehenden Probleme einfach und verständlich aufzeigen, ihnen zeitgleich aber auch vermitteln, welche Lösungen es bereits heute gibt.“
Das Format Weltenfänger des Dudenverlags liefert für das Sonderheft die ideale Plattform, denn die Spiele, Videos und Bücher laden Kinder im Vor- und Grundschulalter zum Entdecken, Gestalten und Selbermachen ein und unterstützen sie dabei, ihre Stärken zu erkennen und ihre Talente zu entfalten.

Das Heft wurde auf 100 % Recyclingpapier mit Blauem Engel klimaneutral in Deutschland produ-ziert und ist mit dem Blauen Engel für Druckerzeugnisse ausgezeichnet. Erhältlich ist es in gedruckter Version in den Onlineshops www.memolife.de sowie www.memo.de und ist dort auch alternativ als kostenlose Downloadversion verfügbar.

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Weltenfänger-Heft zum Download (PDF, 9,6 MB)

Emissionsfreie Same-Day-Lieferung mit Elektrofahrzeugen

Bereits seit September 2016 werden Bestellungen von Privat- und Gewerbekunden der memo AG in einigen deutschen Städten und Ballungsräumen mit Elektro-Lastenrädern ausgeliefert – seit kurzem auch in Würzburg, der „Heimatstadt“ des Versandhändlers. Neu dabei ist, dass der komplette Warenversand emissionsfrei erfolgt: Die Pakete werden aus dem memo Lager in Greußenheim mit dem eigenen Elektrofahrzeug, das mit Strom aus 100 % regenerativen Energien betankt wird, nach Würzburg transportiert. Und alle Bestellungen, die bis 11.00 Uhr eingehen, werden noch am selben Tag an die Kunden ausgeliefert. Eine lokale Marketingkampagne mit dem einprägsamen Namen „Klimapaket Würzburg“ soll die WürzburgerInnen vor allem durch Radiospots auf die umweltverträgliche Alternative zum herkömmlichen Versand aufmerksam machen.

Umweltverträgliche, urbane Logistik ist möglich
Realisiert wurde das Projekt zusammen mit Studierenden des Studiengangs Wirtschaftswissenschaften/Schwerpunkt Logistik der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Neben einer umfassenden Umweltverträglichkeitsanalyse, ermittelten sie im Rahmen ihrer Arbeit unter anderem geeignete Partner für die Zustellung, passende Lastenräder und sinnvolle Standorte für Micro-Hubs. Ihr Betreuer, Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt, ist Spezialist für das Thema Urbane Logistik und hat für Würzburg u.a. ein Teilkonzept im Rahmen des Green-City Plans entwickelt, das den Wirtschafts- und Warenverkehr in der Stadt umweltverträglicher und innovativer gestaltet. Würzburg weist die höchsten Feinstaub- und Stickoxid-Belastungen in der Region auf. Die Stickstoffdioxid-Werte in der Innenstadt und im nördlichen Bereich des Stadtrings liegen immer wieder über dem zulässigen Grenzwert. „Mit der emissionsfreien Same-Day-Lieferung in Würzburg beweist die memo AG, dass konsequenter Umwelt- und Klimaschutz beim Warenversand – nicht nur – in Würzburg möglich ist.“ erklärt Prof. Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt.

Partner in Würzburg
Für die Auslieferung arbeitet die memo AG mit zwei Dienstleistern zusammen. Einer ist das Berufsbildungswerk Caritas Don Bosco gGmbH, eine Einrichtung für benachteiligte junge Menschen mit Förderbedarf, die bereits seit Jahren Partner von memo ist. Der zweite Partner ist die Radboten GbR, ein 2017 gegründetes Unternehmen für umweltfreundliche Express-Logistik. Die Radboten sind außerdem Gründungsmitglied des Radlogistikverbands Deutschland e.V. und setzen sich u.a. als Partner des Bündnisses „Verkehrswende jetzt“ für eine nachhaltige Mobilität in der Stadt Würzburg und in der Region ein.

Großer Aufwand, große Wirkung
Der zeitliche, personelle und vor allem finanzielle Aufwand für die Radlogistik generell ist für die memo AG nicht unerheblich. Die große Herausforderung besteht darin, den kompletten Versandprozess mit den erforderlichen Schnittstellen zur Übermittlung der Versandinformationen und Kundenbenachrichtigungen organisatorisch und technisch abzuwickeln. Bisher werden die doppelten Versandkosten – für Paketdienstleister und Radlogistiker – nicht an die Kunden weitergegeben. Auch die Anschaffungskosten für eigene Elektrolastenräder, z.B. zwei für Würzburg, trägt das Unternehmen selbst. „Wir sehen in der Zustellung mit Elektrolastenrädern auf der letzten Meile zum Kunden eine sinnvolle und zudem effektive Möglichkeit, um Städte und Ballungsräume von umwelt-, klima- und gesundheitsschädlichen Emissionen zu entlasten“, so Frank Schmähling, Vorstandsmitglied der memo AG. „Als Versandhändler sind wir Teil des Problems und stellen uns mit dieser Maßnahme unserer Verantwortung, indem wir in Eigeninitiative schnell handeln.“ Aufgrund des veränderten Konsumverhaltens und der gestiegenen Kundenanforderungen der Verbraucher in Zeiten von Online- und Mobile-Shopping nimmt auch die Belastung der Umwelt und die gesundheitliche Belastung der Bewohner vor allem in Ballungsgebieten und Innenstädten stetig zu. Dabei stellt die letzte Meile – der logisti-sche Fachbegriff für den Transport der bestellten Ware zur Haustür des Kunden – die Versandhändler und Paketdienstleister vor ein großes Problem, denn neben dem häufig sehr geringen Platz zum Parken und Rangieren sind die Kunden in vielen Fällen nicht zu Hause oder nicht erreichbar.

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